Was passiert, wenn ich während der Therapie feststelle, dass ich mit meinem Therapeuten unzufrieden bin?

Schwierigkeiten können überall auftreten, auch in der Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Therapeuten. Eine gute therapeutische Arbeitsbeziehung ist für den Behandlungserfolg ungemein wichtig. Deshalb sollten Sie Zweifel und Unzufriedenheit bezüglich der Behandlung Ihrem Therapeuten gegenüber offen ansprechen und möglichst konstruktiv nutzen. Oft ergeben sich sogar wertvolle Fortschritte im Therapieverlauf, wenn Probleme offen angesprochen und geklärt werden. Sollte das nicht der Fall sein, sind Sie nicht verpflichtet, eine einmal begonnene Therapie zu Ende zu führen, sondern können jederzeit abbrechen. Wenn Sie den Therapeuten wechseln möchten, sollten Sie vorher mit der Krankenkasse die Gründe erörtern und die weitere Kostenübernahme klären. Auch ein Methodenwechsel ist möglich, zum Beispiel wenn Sie eine Verhaltenstherapie begonnen haben und feststellten, dass eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie doch besser gewesen wäre.